Immobilienfonds

THE-SQUAIRE-Flughafen-Frankfurt-Main

Immobilienfonds (meist ohne Agio)

Geschlossene Immobilienfonds waren sehr lange Zeit steuerlich sehr interssant und werden im Gegensatz zu den offenen Immobilienfonds nicht an der Börse gehandelt, sind nicht börsentäglich bewertbar und haben eine systematische Überrendite , da hier das Kapital der Investoren langfristig gebunden ist. Der Nachteil der eingeschränkten Liquidität wird mit einer in der Regel ca. 4% pro Jahr höheren Verzinsung und bei guten Objekten mit einem guten Exit bei Verkauf gekrönt. Auf Grund der aktuellen Probleme an den Finanzmärkten werden und wurden offene Immobilienfonds immer wieder geschlossen, so daß auch hier die Anleger nicht über Ihr Kapital verfügen konnten. Milliardenschwere Kapitalabflüsse haben nun für die Abwicklung auch super großer Fonds gesorgt und für die einst gemäß Bafin und der Banken konservativ betrachteten Fonds  ins Gerede gebracht! Negativrenditen und keine Verfügbarkeit treiben die Anleger daher direkt in die geschlossenen Fonds!

Bei den geschlossenen Immobilienfonds investiert der Anleger in Gewerbeimmobilien wie Büro-, Einzelhandel-, Logistik oder auch Wohnobjekte. In der Regel sind die Objekte (siehe Bild oben The Squaire – Flughafen Frankfurt am Main) Großinvestitionen mit einem Volumen bis zu 1 Milliarde € an denen dann Anleger individuell nach Ihren Budget Beteiligungen zeichnen können. In wenigen Fällen werden bei Immobilienfonds aber gerade bei der Spezialisierung des Erwerbs aus Sondersituationen als Blindpoolfonds emitiert. Die hier in Deutschland aufgelegte geschlossenen Immobilienfonds wie The Squaire, 30 St Mary Axe (The Gherkin/die Gurke) in London,  Das Grand Hotel Heiligendamm oder das Adlon Hotel in Berlin sind weltweit am bekanntesten.

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